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05.05.2021

Steuervorteile nutzen: Sparpotenzial bei Hard- und Software

Dank neuer gesetzlicher Regelungen erhalten Unternehmen ab dem Jahr 2021 mehr Spielraum bei der Abschreibung von digitalen Wirtschaftsgütern. So ist für „Computerhardware und Betriebs- und Anwendersoftware“ zukünftig eine Nutzungsdauer von einem Jahr zugrunde zu legen. Welche Chancen ergeben sich hieraus?
 
Unternehmen, die aktuell in Hard- und Software investieren, um Homeoffice-Lösungen oder mobiles Arbeiten zu ermöglichen, können ab sofort Steuervorteile nutzen. Anschaffungskosten für digitale Wirtschaftsgüter können bereits im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben - und somit zu 100 Prozent steuermindernd geltend gemacht werden.
 
Neben Desktop-PC oder Notebook werden unter Hardware auch Drucker, Monitore und andere Peripheriegeräte gefasst. Nach den amtlichen AfA-Tabellen erfolgte deren Abschreibung bisher über drei Jahre Nutzungsdauer.
 
Für Software, wie beispielsweise ERP-Software oder Warenwirtschaftsysteme, galt bisher die Regelung, dass diese mit der Hardware aktiviert und über die gleiche Nutzungsdauer abgeschrieben wird. Auch hier ist nun eine reine Nutzungsdauer von einem Jahr anzusetzen.
 
Die Regelungen zur einjährigen Nutzungsdauer dürfen auch auf entsprechende Wirtschaftsgüter angewendet werden, die vor dem Jahr 2021 angeschafft worden sind und für die bisher eine andere Nutzungsdauer zugrunde gelegt wurde.
 
Die Regelungen sind entsprechend auch auf Wirtschaftsgüter des Privatvermögens ab dem Veranlagungszeitraum 2021 anwendbar, soweit diese – ggf. anteilig – beruflich oder betrieblich genutzt werden.
AS Büropartner GmbH

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